Foto: Katja Volkenant

VISIONEN EINER FÜRSORGLICHEN GESELLSCHAFT

PODIUMSDISKUSSION
14. NOV 17 UHR

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Das „Who Cares? Feminist Art Festival“ lädt vier Festivalteilnehmer*innen ein, sich über „Visionen für eine fürsorgliche Gesellschaft“ auszutauschen.

Wie sieht eine fürsorgliche Gesellschaft aus? Welche Erfahrungen haben die Sprecher*innen gemacht, welche Utopien haben sie? Welche Ideale gibt es, die Lösungen für unsere gegenwärtigen Probleme sein könnten?

Yildiz Akgün, Vertreterin des Inklusions-Vereins Mina , die Künstlerin Valentina Karga, die Künstlerin Magdalena Kallenberger (vom Künstler*innenkollektiv Maternal Fantasies) und Johanna Fröhlich Zapata, die Gründerin von "Alltagsfeminismus" denken gemeinsam und laut darüber nach welche Schritte und Wege uns zu einer fürsorglichen Gesellschaft führen können.

Einige Autor*innen definieren Sorgearbeit als jede Handlung, die ausgeführt werden muss, um unsere Welt zu erhalten und sie wiederherzustellen, damit alle Wesen so gut wie möglich darin leben können. Wir wollen daher fragen: Wie könnte ein solches fürsorgliches Paradigma aussehen? Welche Konzepte der Solidarität brauchen wir dafür? Und was bedeutet das für Fragen nach Pflege und Reproduktion?

Bei der Podiumsdiskussion treffen theoretische und kontextbasierte Ansätze aufeinander, während Utopie und Realität gemeinsam Veränderungen bewirken sollen.

Die Podiumsdiskussion wird aufgezeichnet und als bearbeitete Version im feministischen taz-Podcast "We Care" veröffentlicht.

Moderation: Sarah Ulrich (taz Journalistin, Autorin des „We care“ Podcast)

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02/10/2020